Rebecca

30-Tage-Challenge – Erfahrungsbericht
aus dem Buch Vegan for fit von Attila Hildmann

Was waren deine Ziele?
Ziel 1:
Grundsätzlich wollte ich nicht an Gewicht verlieren, da ich ohnehin sehr schlank bin. Jedoch war es mir wichtig meinen Körper mehr zu definieren, Muskeln aufzubauen und im allgemeiner fitter und gesünder auszusehen.

Ziel 2:
Ein weiteres Ziel war es tagsüber weniger müde zu sein und mehr Antrieb zu haben, abends leichter einschlafen und nachts besser durchschlafen zu können sowie morgens ausgeruht aufzuwachen und voller Energie und Motivation in den Tag starten zu können.

Ziel 3:
Menstruationsbeschwerden zu verringern, keine Schmerztabletten mehr einnehmen zu müssen um Regelbeschwerden in den Griff zu bekommen.

Ziel 4:
Hautunreinheiten in den Griff zu bekommen.

Wie hast du dich vorher ernährt?
Vegetarisch, wenig Ei wenig Milch und wenig Joghurt, jedoch häufig Pasta (Weizenmehl), häufig Zucker in verschiedenster Form (hauptsächlich versteckter Zucker zum Beispiel in Aufstrichen), ca. 3 Tassen Kaffee täglich, häufig Käse, gelegentlich Alkohol

Hast du die Challenge durchgehalten?
Natürlich. Na gut, mit ‘ner kleinen Ausnahme 😉

Hast du Sport gemacht?
JA und wie.
Zirkeltraining (12 Übungen in 7 Minuten) täglich.
20-30 Minuten schwimmen oder laufen täglich.
2-mal die Woche eine Stunde Basketball.

Gab es Schwierigkeiten?
Es war etwas stressig wenn ich tagsüber unterwegs war satt zu werden bzw. eine Jause zu kaufen welche im Preis- Leistungsverhältnis stimmig war (ich koche nicht gerne vor und kauf mir gerne unterwegs mal ein Weckerl – was schwer ist wenn man auf Weizen verzichten will und das Weckerl vegan nicht vegetarisch sein soll – zumindest ist das so  auf dem Lande der Oststeiermark).

Es war auch stressig wenn ich wo zu Gast war oder beruflich unterwegs war, es gab meistens Anlass zur Diskussion und die Reaktionen haben mich sehr genervt (so in die Richtung: dann kann man ja eh nichts mehr essen, das ist unnatürlich, der Mensch ist Allesfresser, wirst schon sehen das du Mangelerscheinungen bekommst, Vegetarisch ist ja noch okay aber Vegan?, das ist sicher nicht gesund, bist du bei einer Sekte, den Tieren ist es ja egal wenn man ihre Eier isst, die Milch muss ja gemolken werden etc.).

Was hat es dir persönlich gebracht?
Es war eine Bereicherung für mich diesen Lebensstil auszuprobieren und ich kann diese Art der Ernährung nur weiterempfehlen. Schon 30 Tage zeigten einen enormen Erfolg. Ich fühlte mich glücklicher, hatte mehr Energie und mehr Antrieb. Ich fühlte mich im Allgemeinen viel wohler in meinen Körper und vor allem attraktiver.

Machst du irgendwann weiter?
UNBEDINGT, bald und oft. Ich kann es mir grundsätzlich vorstellen 10 bis 14 Tage jedes Monat so zu leben.

Tipps? Sonstiges?
Die Umstellung von Vegan (und ohne Zucker, Weizen etc.) auf „normal“ war wesentlich einfacher als wieder zurück. Nach der Challenge, als ich wieder Pasta, Pizza etc. aß hatte ich häufig Bauchschmerzen, Ein- und Durchschlafprobleme und vermehrt Heißhunger auf süßes und fettiges. Vor der Challenge hatte ich allerdings nie Probleme ungesundes oder fettiges zu verdauen. Auch wenn ich mich jetzt überwiegend gesund vegetarisch ernähre und weitgehend versuche auf Milchprodukte zu verzichten merke ich, dass schon dieses bisschen an Milchprodukten und Süßem schadet (schlechteres Hautbild, weniger Konzentration, Heißhunger, schlechteres Körpergefühl).

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