Dieses cremige vegane Kürbisgemüse verbindet regionalen Herbstkürbis mit Kokosmilch, Ingwer und wärmenden Gewürzen. Kurkuma, Kreuzkümmel und Paprikapulver sorgen für ein kräftiges Aroma, während ein Schuss steirischer Apfelessig die leichte Süße des Kürbisses ausgleicht.
Für das Rezept eignet sich Hokkaido besonders gut, weil seine Schale beim Kochen weich wird und mitgegessen werden kann. Butternusskürbis ergibt ein etwas milderes und besonders cremiges Kürbisgemüse, sollte dafür aber geschält werden.
Rezept: Veganes Kürbisgemüse
Zutaten
- 1 kg Hokkaido- oder Butternusskürbis
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 10 g frischer Ingwer
- 2 EL Rapsöl
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Kreuzkümmel (gemahlen)
- 2 EL Paprikapulver (edelsüß)
- 400 ml Kokosmilch
- 150 ml Gemüsesuppe
- 1 EL Apfelessig
- Salz
- schwarzer Pfeffer
- etwas Chili
Zubereitung
- Den Hokkaidokürbis gründlich waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Butternusskürbis zusätzlich schälen.
- Das Fruchtfleisch mit einer groben Raspel raspeln.
- Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen. Die Zwiebel fein würfeln, Knoblauch und Ingwer klein hacken oder fein reiben.
- Das Rapsöl in einem ausreichend großen Topf erhitzen. Die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig anbraten. Knoblauch und Ingwer dazugeben und etwa eine Minute mitrösten.
- Die Hitze reduzieren. Kurkuma, Kreuzkümmel, Paprikapulver und nach Wunsch etwas Chili einrühren. Die Gewürze nur kurz anrösten, damit das Paprikapulver nicht bitter wird.
- Mit Essig ablöschen und die Gemüsesuppe sowie die Kokosmilch dazugeben.
- Den geraspelten Kürbis dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und für 10 bis 15 Minuten bei mittlerer Hitze weich dünsten lassen.
- Wenn der Kürbis weich gedünstet ist, etwas Wasser mit Stärke glattrühren und zum Binden zügig einrühren.
Tipps vom Küchenchef
Was passt zum veganen Kürbisgemüse?
Als Hauptgericht schmeckt das cremige Kürbisgemüse besonders gut mit frischem Brot oder Gebäck, Petersilerdäpfel, Erdäpfelpüree – es eignet sich aber auch perfekt als Fülle für eine Kürbislasagne oder als Soße für ein Nudelgericht.Tipps für die richtige Konsistenz
Ist das Kürbisgemüse zu dick, kann noch etwas Gemüsesuppe ergänzt werden. Bei einer zu flüssigen Soße kann man noch etwas Stärke hinzufügen.Veganes Kürbisgemüse einfach zubereiten
Das Kürbisgericht kommt ohne Mehl, Schlagobers oder vegane Ersatzprodukte aus. Seine cremige Konsistenz entsteht durch die Kokosmilch und einen kleinen Teil des weich gekochten Kürbisses, der am Ende zerdrückt wird.
Vorbereitungszeit: 10 Minuten
Zubereitungszeit: 25 Minuten
Gesamtzeit: 35 Minuten
Portionen: 4
Gericht: Hauptgericht oder Beilage
Küche: vegan, steirisch inspiriert
Zutaten für veganes Kürbisgemüse
- 800 g Hokkaido- oder Butternusskürbis
- 1 große Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- etwa 20 g frischer Ingwer
- 2 EL Rapsöl
- 1 TL Kurkuma
- 1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
- 1 TL Paprikapulver, edelsüß
- 400 ml Kokosmilch
- 150 ml Gemüsesuppe
- 1 EL Apfelessig
- Salz
- schwarzer Pfeffer
- optional eine Prise Chili
- optional geröstete Kürbiskerne und frische Petersilie zum Garnieren
Zubereitung
- Den Hokkaidokürbis gründlich waschen, halbieren und die Kerne mit einem Löffel entfernen. Butternusskürbis zusätzlich schälen. Das Fruchtfleisch in etwa zwei Zentimeter große Würfel schneiden.
- Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen. Die Zwiebel fein würfeln, Knoblauch und Ingwer klein hacken oder fein reiben.
- Das Rapsöl in einem ausreichend großen Topf erhitzen. Die Zwiebel darin bei mittlerer Hitze glasig anbraten. Knoblauch und Ingwer dazugeben und etwa eine Minute mitrösten.
- Die Hitze reduzieren. Kurkuma, Kreuzkümmel, Paprikapulver und nach Wunsch etwas Chili einrühren. Die Gewürze nur kurz anrösten, damit das Paprikapulver nicht bitter wird.
- Die Kürbiswürfel dazugeben und gründlich mit der Gewürzmischung vermengen. Zwei bis drei Minuten unter regelmäßigem Rühren anbraten.
- Kokosmilch und Gemüsesuppe angießen. Das Kürbisgemüse aufkochen und anschließend bei niedriger bis mittlerer Hitze rund 15 bis 20 Minuten ohne Deckel köcheln lassen. Der Kürbis sollte weich sein, aber nicht vollständig zerfallen.
- Einige Kürbisstücke mit einem Kochlöffel am Topfrand zerdrücken. Dadurch wird die Sauce besonders cremig. Den Apfelessig einrühren und das Kürbisgemüse mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken.
- Nach Wunsch mit gerösteten Kürbiskernen und frischer Petersilie bestreuen und sofort servieren.
Was passt zum veganen Kürbisgemüse?
Als Hauptgericht schmeckt das cremige Kürbisgemüse besonders gut mit Reis, Hirse oder frischem Brot. Wer das Gericht stärker regional ausrichten möchte, serviert dazu Petersilerdäpfel, Erdäpfelpüree oder knusprige Erdäpfel aus dem Backrohr.
Warum der Apfelessig erst zum Schluss dazukommt
Kürbis und Kokosmilch bringen von Natur aus eine deutliche Süße mit. Der Apfelessig sorgt für Frische und macht die Gewürze besser wahrnehmbar. Er sollte erst gegen Ende eingerührt werden, damit sein fruchtig-säuerliches Aroma erhalten bleibt.
Tipps für die richtige Konsistenz
Ist das Kürbisgemüse zu dick, kann noch etwas Gemüsesuppe ergänzt werden. Bei einer zu flüssigen Sauce hilft es, weitere Kürbisstücke zu zerdrücken und das Gericht einige Minuten ohne Deckel einkochen zu lassen. Die benötigte Flüssigkeitsmenge kann je nach Kürbissorte leicht variieren.
Kurzbeschreibung für WP Recipe Maker
Cremiges veganes Kürbisgemüse mit Kokosmilch, Ingwer, Kurkuma und Kreuzkümmel. Ein unkompliziertes Herbstgericht mit Hokkaido oder Butternusskürbis, das durch steirischen Apfelessig fein abgerundet wird.